Kategorie: Der ganz normale Wahnsinn

Finanzindustrie und andere Euphemismen

Was ist eine Industrie? Laut Wikipedia ist das wie folgt beschrieben (ich zitiere jetzt einfach mal): Die Industrie (lat.industria: Betriebsamkeit, Fleiß) bezeichnet den Teil der Wirtschaft, der gekennzeichnet ist durch die Produktion und Weiterverarbeitung von materiellen Gütern oder Waren in Fabriken und Anlagen, verbunden mit einem hohen Grad an Mechanisierung und Automatisierung – im Gegensatz zur handwerklichen Produktionsform. Stimmt, so hätte ich das auch beschrieben. Eine Industrie produziert etwas, oder verarbeitet etwas weiter, und zwar Güter und Waren. Also etwas Fassbares und potentiell Wertvolles. Und hier kommt die Begriffsentartung zutage: Mit welcher Berechtigung bezeichnen sich die heutigen Banken, Hedgefonds, Investmentfirmen…

Ein wirklich gutes Vorbild!

Aus Amerika kam grade eine interessante Nachricht. Amerika ist ja das Land, das die westliche Welt anführt und es geht das Wort um, dass Europa und vor allem Deutschland dessen Entwicklung mit einiger Verzögerung nachvollzöge. Was zum Glück nicht immer ganz zutrifft… Was ist nun geschehen? Ich hab’s nur in den Nachrichten gehört, gebe es aber, da eben erst gehört, praktisch wörtlich wieder: „Ein fünfjähriger Junge hat seine zweijährige Schwester mit seinem eigenen (!) Gewehr erschossen. Die Mutter hielt sich zum Zeitpunkt der Tat auf der Veranda auf. Das Gewehr, ein Modell speziell für Kinder, war im Wohnzimmer. Die zweijährige…

jaja…

…wie das so ist! Unser Alltagsleben, zumal in Zeiten mit permanenter Reizüberflutung, verdient den Namen „Wahnsinn“ schon immer mal wieder. Oder sagen wir’s mal so: Wahrscheinlich war die Welt immer so, man hat’s nur nicht gewusst… Bevor ich hier weitermache, erstmal eine wunderschöne Karikatur (nein, ich hab kein Copyright drauf – aber es ist einfach zu schön):